Hippie-Komödie mit tragischen Zügen
Sommer 1969. Die Zeit der Blumenkinder, der Love Generation. Eine Kommune Hippies zieht in ein kleines Dorf. Mit ihrer provokativen Lebenseinstellung und ihrem schrägen Outfit bringen sie das Dorfgefüge gehörig durcheinander. Englische Lieder für den Gesangverein? Lange Haare für die Dorfbuben? Freie Liebe für alle? Das kann nicht gut gehen…Das Stück beginnt nach der Beerdigung des Dorfbewohners Karl Schmidt, der Selbstmord begangen hat. Seine einzige Verwandte ist eine Nichte, die in England lebt. Ihr hat er vor seinem Tod geschrieben und sie gebeten, nach Deutschland zu kommen. Die junge Frau bringt ihre Geschwister und einige Freunde mit und zieht in das leerstehende Gebäude ein. Das allerdings gefällt den Dorfoberen gar nicht – die Konflikte sind vorprogrammiert. Dass der Bürgermeister die Hippies aber unbedingt vertreiben will, hat noch ganz andere Gründe: Er fürchtet, dass ein dunkles Familiengeheimnis ans Tageslicht kommt.
Das Stück spielt auf einem Anwesen, das von den Dorfbewohnern „Schloss“ genannt wird, weil es aus dem 16. Jahrhundert stammt und sehr stattlich ist. Man benötigt zwei Spielebenen: den Hof selbst und eine Galerie/Ballustrade, die sich über den ersten Stock entlangzieht. Im ersten Stock muss ins Gebäude eine begehbare Türe gehen. Links (immer von der Zuschauerseite aus betrachtet) führt eine Treppe in den Hof. Die Treppe befindet sich im Gebäude, ist also nicht einsehbar. Im Hof steht ziemlich mittig ein Stein-Brunnen. Offene Abgänge gibt es im Hof rechts und links. Beim rechten Abgang befindet sich außerdem eine Türe, die in ein Nebengebäude führt. Im Hof selber befinden sich zwei Kellertüren. Man kann außerdem ein oder zwei kleine Podeste (zirka 20 cm hoch und zirka 2,50x2 Meter groß) in den Hof stellen (an die Rückwand), um verschiedene Spielhöhen zu erhalten. Auch kann man dort das ab dem 2. Akt benötigte Sofa platzieren. Diese Podeste sind jedoch nicht zwingend nötig. Rechts im Eck steht ein hässlicher, großer Gartenzwerg.
auch möglich mit insgesamt nur 23 Darstellern
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Sie nennt die Zahl der Herren- und Damenrollen. Hinweis zur Besetzung: auch möglich mit insgesamt nur 23 Darstellern
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