Komödie über eine Erbschaft und deren unerwartete Folgen
Zwei Schwestern – die ältere ledig, die jüngere verheiratet – besuchen unabhängig voneinander ihren verwitweten Vater. Beide Frauen eint dabei weniger die Freude auf das familiäre Wiedersehen, als vielmehr die Hoffnung auf väterlichen Beistand in Zeiten knapper Kassen. Denn beide sind geplagt von finanziellen Sorgen und hoffen auf väterliche Unterstützung. Der rüstige Witwer hat allerdings gerade gar keine Zeit für die Sorgen seiner Töchter, denn er sitzt quasi auf gepackten Koffern, als die Verwandtschaft aufkreuzt. Die Töchter und die Nachbarn reiben sich verwundert die Augen: Papa will tatsächlich auf große Reise – nach Nepal. Alle Überredungskünste und die besten Argumente helfen nichts: Er lässt sich nicht von seinem Traum abbringen. Nach seiner Abreise geht zuhause zunächst alles seinen gewohnten Gang – die misstrauischen Schwestern „besetzen“ das elterliche Haus und würden zu gerne wissen, was der Vater in seinem Testament festgelegt hat. Als dann die Nachricht eintrifft, dass ihr Vater verschollen ist, überschlagen sich die Ereignisse.
1 - Die Bühne stellt ein Wohnzimmer dar, das früher einmal ein Gastraum war. Eine Theke gibt es nicht mehr, aber ein Plakat der Brauerei und ein kleines Regal mit Bierkrügen und Pokalen. An der Rückwand hängt ein altes Landschafts-Ölbild, das aus dem Familienfundus stammt. Hinten rechts geht ein offener Abgang zu den Privaträumen. Links befindet sich die Zimmertür zum (Aus)gang. Unter dem Bild steht ein kleines, altmodisches Sofa. Rechts an der Wand steht eine Kommode mit dem Regal darüber.
auch 4m/4w oder 2m/6w
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